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Kepler-Schüler bei Gedenkveranstaltung

volkstrauertag»Im Wissen um die Geschichte: die eigene Verantwortung sehen und den anderen verstehen.«
Wolfgang Schneiderhan, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V
Der November ist der Monat des Totengedenkens. Neben Allerheiligen und dem Totensonntag gehört auch der Volkstrauertag dazu: Zwei Wochen vor dem ersten Advent wird in ganz Deutschland jedes Jahr der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht. In Freudenstadt findet die Gedenkfeier zu diesem Anlass im Park Courbevoie statt, wo auch das Gefallenen-Mahnmal der Stadt zu finden ist. Alle drei Jahre gestalten Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Gedenkfeier mit.
In diesem Jahr lasen Liliane Benaziz, Melanie Bogomolov, Natalie Frey, Maximilian Schlör, Paul Tebbe und Jacqueline Urbach aus den Leistungsfächern Geschichte und Deutsch selbstgewählte oder selbstgeschriebene Texte vor, in denen einerseits die Kriegserfahrungen verschiedener Menschen in Deutschland und Russland thematisiert wurden, in denen aber auch eine Schreckensbilanz der beiden Weltkriege gezogen und an Aktionen des deutschen Widerstandes gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft erinnert wurde.
Den Schülern war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeiten sind, und dass das Erinnern an die Toten der Vergangenheit immer auch dazu verpflichtet, auf die Menschen zu verweisen, die heute in aller Welt unter Krieg und Gewaltherrschaft leiden.