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Kepler-Trekkingtour im Sommer 2021

GruppenbildNachdem im letzten Jahr nur eine spontane Tour möglich war, konnten wir dieses Jahr wieder eine Kepler-Trekkingtour machen.
Die teilnehmenden Schüler.innen (Jana, Clara und Nils aus Klassenstufe 10 sowie Alena und Caro aus der J1) entschieden sich dafür, wieder mal nach Sachsen zu gehen, um den Malerweg in Angriff zu nehmen. Dieser 112 km lange Fernwanderweg ist im Prinzip ein Rundwanderweg im Elbsandsteingebirge. Durch das Besteigen von Treppen und Leitern aller Art kommt man auf gut 3800 Höhenmeter. Der Malerweg wurde 2007 zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt – und das zu Recht!

Wandern

Ich bin mit gemischten Gefühlen an die Planung gegangen, da die Tour letztes Mal einen schlechten Ausgang hatte (Krankheit, Abbruch etc).
Die Trekkingtouren werden normalerweise immer nur grob geplant. So auch dieses mal. Zu beachten gab es diesmal jedoch Einschränkungen durch den massiven Borkenkäferbefall und das Hochwasser. So waren einige Wege gesperrt. Man hätte auch beachten müssen, dass wir uns zu großen Teilen im Nationalpark bewegen. Ein freies Übernachten ist da nicht gestattet – das war aber eigentlich geplant. Einen Tag vor Abfahrt konnten wir noch zwei Übernachtungen klarmachen, die es uns erlaubten, die Tour überhaupt in Angriff nehmen zu können.

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Es ist schade, dass man in manchen Nationalparks nicht die Möglichkeit hat, ein Lager aufzuschlagen. 
Man könnte doch an ausgewählten Stellen das Lagern erlauben, um Gruppen wie unserer das Leben in und mit der Natur zu ermöglichen. Schließlich gehört der Mensch ja auch zur Natur. Zwei der vier Nächte konnten wir immerhin unter freiem Himmel bzw. unter einem Felsvorsprung verbringen. 
Die Anreise erfolgte am Freitagnachmittag. Wir fuhren nach Flöha in Sachsen, um bei Freunden zu übernachten. 

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Dort in der Pomselschänke wurden wir königlich bedient, und wer wollte, konnte im Pool noch baden. Den lauen Abend verbrachten wir mit diversen Gitarren und vielen Liedern. 
Am Samstag brachen wir dann sehr früh auf, um nach Pirna zu fahren. Die erste Etappe führte uns vom Liebethaler Grund nach Hohnstein. Auf dieser Etappe überquerten wir z.B. die berühmte Basteibrücke. Auf der zweiten Etappe konnten wir nach ca. 14 km das Gepäck auf dem Campingplatz lassen um dann die restlichen 17 km etwas entspannter zurückzulegen. Auch hier führte uns der Weg auf tolle Felsen mit spektakulären Aussichten. 
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Die dritte Etappe war geprägt durch Ausblicke auf braune Wälder. Hier hat der Borkenkäfer quasi den kompletten Wald im Griff.  
Die grünen Flecke zwischendrin sind verschonte Laubbäume. So war auch ein Teil des Weges wegen umgestürzter Bäume oder drohender Umsturzgefahr gesperrt. Hier mussten wir auf eine Alternativroute ausweichen. Der Weg führte uns zum Kuhstall, über den großen Winterberg zur Elbe und dann mit der Fähre auf die andere Seite. Dort wanderten wir dann nach Reinhardtsdorf. 
Hier konnten wir in einem Rüstzeitenheim übernachten und auch die Küche des dortigen Gemeindehauses nutzen. 7
Die vierte Etappe führte an der beeindruckenden Festung Königstein vorbei nach Thürmsdorf. 
Hier übernachteten wir in der "Höhle der Verliebten". Die letzte Etappe führte uns dann wieder zurück nach Pirna. Leider haben wir uns ein bisschen verlaufen, so dass wir hier aus Versehen etwas abgekürzt haben. Den Abend verbrachten wir abermals in Flöha, wo wir wieder königlich verköstigt wurden.
Ich möchte mich besonders bei Herrn Ruetz für die Begleitung, den Pomselbauern für die Gastfreundschaft und bei Frau Schimansky für die Übernachtung im Garten bedanken.
Eine aufregende Tour liegt hinter uns. Wenn du nächstes Jahr dabei sein willst, dann melde dich bei mir.
Ruben Pallesche

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