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Auslandsjahr in den USA

Etwas Zeit im Ausland zu verbringen ist ein Traum vieler Jugendlicher. Mitte 2015 hatte sich dieser Wunsch auch in meinem Hirn festgesetzt. Im folgenden Text werde ich von dieser Erfahrung sowie von der Vor- und Nachbereitung berichten.
Um mir diesen Wunsch zu erfüllen habe ich nach einer passenden Organisation recherchiert. Durch Freunde erfuhren meine Eltern und ich von Xplore, welche uns am ehesten zusagte. Mittels eines unverbindlichen Beratungsgesprächs wurde ich über meine Möglichkeiten informiert und erhielt alle notwendigen Unterlagen. Daraufhin entschied ich mich für einen USA-Aufenthalt. Dieser musste gründlich vorbereitet werden; an dem Papierkram, der in den folgenden Wochen bearbeitet werden musste, wären wir beinahe erstickt. Neben Erstellung eines persönlichen Profils inklusive Motivationsschreiben, ärztlichem Attest und Brief an die zukünftigen Gasteltern (alles auf Englisch wohlgemerkt!) musste ich einen Englischtest ablegen, ein mehrmonatiges Visum beantragen und mir Gedanken über Gastgeschenke machen. Kurz vor Weihnachten war all dies erledigt. Auf einem Informationstreffen im November hatte ich meinen genauen Standort erfahren und war bereit, wenn auch aufgeregt.
Mein Abflug Anfang Januar verlief wie folgt: Ich war am Düsseldorfer Flughafen mit den anderen deutschen Austauschschülern sowie einer Mitarbeiterin der Organisation verabredet. Gemeinsam flogen wir nach New York, wo die Partnerorganisation CIEE ein zweitägiges Vorbereitungstreffen veranstaltete. As dieses vorbei war musste jeder, nachdem er an den Flughafen gebracht worden war, alleine zu seiner Gastfamilie fliegen. Diese war sehr nett und offen. Einige Male hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen Austauschschülern zu treffen und auf Ausflüge zu gehen. Diese wurden von meinem Local Coordinator organisiert. So hatte ich beispielsweise die Möglichkeit, Washington DC zu sehen.
Sich in der Schule zurechtzufinden war kein Problem; ich hatte beinahe freie Fächerwahl, und alle Lehrer und Mitschüler waren freundlich und interessiert, wenn auch ich manchmal seltsame Dinge gefragt wurde. An Englisch als Alltagssprache habe ich persönlich mich schnell gewöhnt. Im Großen und Ganzen bewerte ich meinen Austausch als sehr erfolgreich; ich habe nicht nur mein Englisch deutlich verbessert, sondern bin auch selbstständiger und reifer geworden. Am angebotenen Nachbereitungstreffen konnte ich leider nicht teilnehmen, da es in Hamburg stattfand, wo die Organisation ihren Hauptsitz hat (ihr einziger Nachteil).
Eine solche Erfahrung kann ich jedem nur empfehlen. Das Einzige, was ich hinterher bereut habe ist, nur ein halbes Jahr geblieben zu sein. Doch abgesehen davon würde ich es jederzeit wiederholen. Natürlich geht man gewisse Risiken ein, und die mit dem Auslandsaufenthalt verbundene Bürokratie ist keinesfalls zu unterschätzen, doch ein solches Erlebnis ist es allemal wert.